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Impulse setzen – den Kindern Zeit geben!

Dass wir hören, riechen, sehen, tasten, uns bewegen und gerade gehen können, haben wir unseres stetigen Lernens zu verdanken. Schon im Mutterleib beginnen wir unsere Sinne zu schärfen. Mit der Zeit lernen wir unsere Sinnesorgane richtig einzusetzen und unser Gehirn verwandelt die Impulse zu einer brauchbaren Information auf diese dann eine Reaktion erfolgt. Die Grundlage bilden dabei unsere Körpernahen Sinne, diese sind der Tastsinn (taktiles System), die Eigenwahrnehmung (kinästhetisches System) und das Gleichgewicht (vestibuläres System). Mit diesen drei Grundsteinen können wir dann mehr Erfahrungen durch den Sehsinn (visuelles System), den Hörsinn (auditives System), den Geschmackssinn (gustatorisches System) und den Geruchssinn (olfaktorisches System) aufnehmen.

Durch das Sammeln von unterschiedlichen Reizen aus den unterschiedlichen Sinnesbereichen lernen wir unseren Körper und unsere Umwelt besser kennen. Alle diese Erfahrungen müssen mit Bewegung verknüpft werden damit die Verarbeitung bestmöglich gelingen kann. Unsere Reizverarbeitung funktioniert nur durch ein gutes Zusammenspiel von allen Sinnen. Später können wir dadurch höhere Funktionen wie Sprache, Lesen, Schreiben oder Rechnen erlernen.

Im Kindergarten liegt unsere Aufgabe darin die Kinder in allen Sinnesbereichen zu fördern. Den Kindern wird verschiedenes Sinnesmaterial (z.B. ein Trampolin zum Springen, ein Bohnenbecken zum Wühlen, Rasierschaum zum Angreifen, Knete zum Drücken,… ) zur Verfügung gestellt. Um davon profitieren zu können muss eine Freiwilligkeit des Kindes ausgehen. Nur das Kind alleine kann die Zeit und die Intensivität bestimmen. Im Kindergarten wird besonders darauf geachtet, dass jedes Kind die Sinneseindrücke bekommt die es braucht, begleitet von einer liebevollen und achtsamen Unterstützung einer Kindergartenpädagogin.

Die Rankweiler Kindergartenpädagoginnen