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Partizipation in der Kleinkindbetreuung

Das Wort „Partizipation“ kommt aus dem Lateinischen und bedeutet „Teilnehmen, Anteil haben“. Es geht darum, das Kind als eigenständiges individuelles Subjekt zu betrachten, das ein Recht darauf hat, an Entscheidungen, die es selbst betreffen, beteiligt zu werden.

Das Mitentscheidungsrecht der Kinder und inwieweit dies in der Einrichtung ausgelebt wird beginnt aber in den Köpfen der Erwachsenen. Partizipation stellt immer die Frage nach der Verteilung von Entscheidungsbefugnissen und der Machtverteilung zwischen Erwachsenen und Kindern.

Für uns Pädagoginnen heißt das, sich bewusst zu machen, wie weit und in welchen Situationen es uns möglich ist, Kinder mitentscheiden zu lassen.

Es müssen Rahmenbedingungen geschaffen werden, die dem Kind erlauben, Entscheidungen und Bedürfnisse einzubringen. Die Sicherheit steht dabei immer im Vordergrund.

Partizipation kann sich im Alltag in vielen Bereichen zeigen. Es beginnt schon mit der Eingewöhnung, geht über das Wickeln oder Essen bis hin zur Gestaltung des Tagesinhaltes. Können die Kinder mitbestimmen, wie sie gewickelt werden möchten, was und wie viel sie essen oder von welcher Betreuerin sie hochgehoben werden wollen? Ob wir auf den Spielplatz oder spazieren gehen, oder welche Lieder beim Morgenkreis gesungen werden?

 

Die Rankweiler Kleinkindpädagoginnen